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onlinefirma24.de · Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (B2B)

Stand: 9. Oktober 2026 · Entwurf zur rechtlichen Prüfung

Diese Vertragsvorlage ist ein Vorschlag und noch nicht rechtlich geprüft. Individuelle Abo-Verträge, Bestellangaben und der tatsächliche Zahlungsablauf müssen vor verbindlicher Verwendung abgestimmt werden. Die Veröffentlichung allein dokumentiert keine Zustimmung des Kunden.

Diese Bedingungen beschreiben die Nutzung von onlinefirma24.de durch gewerbliche Kunden. Anbieter ist HVS Steffen, Inhaber Sascha Steffen, Am Rothenberg 11, 31061 Alfeld, Deutschland.

1. Geltungsbereich und Vertragsschluss

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Die handelnde Person muss zum Vertragsschluss für den Betrieb berechtigt sein.

Die Registrierung eröffnet zunächst den Firmenzugang beziehungsweise eine angebotene Testphase. Ein entgeltliches Abonnement wird über den gesonderten Bestell- und Zahlungsablauf oder einen individuell vereinbarten Abo-Vertrag abgeschlossen. Maßgeblich sind die dort bestätigten Leistungen, Preise und Laufzeiten. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen Bedingungen vor.

2. Leistungsumfang

Der Anbieter stellt das Online-Büro als internetbasierte Software zur Verfügung. Dazu gehören je nach vereinbartem Leistungsumfang Zeiterfassung, Auftrags- und Kundenverwaltung, Personalplanung, Angebote, Rechnungen, Kalkulation, Baustellendokumentation und KI-gestützte Angebotsentwürfe.

Der Kunde benötigt eine Internetverbindung und einen geeigneten aktuellen Browser. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht zugesagt. Wartungen und Störungen externer Dienste können die Nutzung zeitweise einschränken. Ein gesondertes Service-Level ist nur verbindlich, wenn ausdrücklich vereinbart.

3. Firmenzugänge und Pflichten

Der Firmeninhaber verwaltet die Zugänge seiner Mitarbeiter. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; nicht mehr benötigte Zugänge sind zu deaktivieren. Der Kunde darf nur Daten einstellen, die er rechtmäßig verarbeiten und verwenden darf.

Der Kunde prüft insbesondere Zeiteinträge, Kalkulationen, steuerliche Angaben, Rechnungen, Vertragsdokumente und KI-Ergebnisse vor ihrer Verwendung. Er bleibt für gesetzliche Aufbewahrung, ordnungsgemäße Abrechnung und arbeitsrechtliche Entscheidungen verantwortlich. Missbräuchliche Nutzung, rechtswidrige Inhalte und Eingriffe in fremde Firmenbereiche sind untersagt.

4. Testphase, Preise und Zahlung

Neue Firmen erhalten derzeit eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Ohne Abschluss eines entgeltlichen Abonnements entsteht daraus keine automatische Zahlungspflicht; nach Ablauf kann der Zugang eingeschränkt werden.

Der Standardtarif beträgt derzeit 99,00 € je Firma und Monat einschließlich Umsatzsteuer. Abweichende individuelle Preise müssen ausdrücklich vereinbart sein. Zahlungen erfolgen über Stripe mit der im Bestellablauf hinterlegten Zahlungsart. Verbindlich sind der im Bestellablauf ausgewiesene Betrag und der bestätigte Abbuchungstermin.

Bei Abschluss während der Testphase wird die verbleibende Testzeit nach Maßgabe des Zahlungsablaufs berücksichtigt. Bei weniger als zwei verbleibenden Tagen kann die erste Zahlung unmittelbar erfolgen; der angezeigte Zahlungsbeginn ist vor Abschluss zu prüfen.

5. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung

Das Standardabonnement läuft monatlich und verlängert sich jeweils um einen weiteren Abrechnungsmonat, sofern es nicht vor Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Die Kündigung kann über die Zahlungs- und Kündigungsverwaltung erfolgen und wirkt grundsätzlich zum dort angezeigten Periodenende.

Ein individuell abgeschlossener Abo-Vertrag kann einen anderen Beginn, ein anderes Ende oder eine andere Kündigungsfrist festlegen. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Zahlungsausfälle und Vertragsende

Bei Zahlungsproblemen oder abgelaufenem Nutzungsrecht kann der Firmenzugang eingeschränkt werden. Gesetzliche Rechte und laufende vereinbarte Nutzungsrechte bleiben zu beachten. Eine Sperrung bewirkt nicht automatisch die sofortige Löschung gespeicherter Daten.

Der Kunde sollte benötigte Daten vor Vertragsende sichern. Ein individueller Abo-Vertrag kann eine Frist von 30 Tagen für die Datenherausgabe vorsehen. Diese Regelung ist keine Zusage eines vollständigen automatischen Exportwerkzeugs: Umfang und Verfahren der Herausgabe sowie anschließende Löschung sind mit dem Anbieter abzustimmen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben bestehen.

7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Für personenbezogene Betriebs-, Kunden- und Mitarbeiterdaten bleibt der Kunde Verantwortlicher. Soweit der Anbieter diese Daten im Auftrag verarbeitet, ist vor Aufnahme der Verarbeitung eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO abzuschließen. Die auf dieser Website verfügbare AVV-Fassung ist bis zur Vervollständigung ihrer Anlagen ein Entwurf.

Für eigene Verwaltungs-, Vertrags- und Abrechnungsdaten verarbeitet der Anbieter Daten in eigener Verantwortung. Einzelheiten enthält die Datenschutzerklärung.

8. KI und externe Dienste

KI-Funktionen erstellen Vorschläge und können unrichtige oder unvollständige Ergebnisse liefern. Angebote werden nicht allein durch die KI verbindlich abgegeben. Der Kunde prüft Mengen, Preise, Leistungsbeschreibungen und rechtliche Aussagen selbst. Vertrauliche oder sensible personenbezogene Daten sollen nicht in KI-Eingaben aufgenommen werden.

Externe Dienste, etwa Zahlungsabwicklung, Wetterinformationen und E-Mail-Versand, können eigene Verfügbarkeitsgrenzen und Nutzungsbedingungen haben.

9. Mängel und Haftung

Bei Leistungsstörungen und Mängeln gelten die gesetzlichen Rechte, soweit keine wirksame individuelle Vereinbarung besteht. Störungen sollen dem Anbieter mit einer nachvollziehbaren Beschreibung mitgeteilt werden.

Es gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen. Eine Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit wird durch diese Vorlage nicht ausgeschlossen oder begrenzt.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Beachtung zwingender gesetzlicher Vorschriften. Änderungen entgeltlicher Leistungen und Vertragsbedingungen bedürfen einer wirksamen Vereinbarung; die bloße Veröffentlichung eines neuen Textes ändert bestehende Verträge nicht automatisch.